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 Der Härtegrad einer Holzart ist ein wichtiger Hinweis auf die zu erwartende Verschleiß- und Eindruckfestigkeit.
 Die Härte von Holz kann nach dem Brinell-Verfahren bestimmt werden. Dabei wird eine Stahlkugel mit 10 mm Durchmesser und definierter Kraft eine fest vorgegebene Zeit lang gegen die Holzoberfläche gepresst. Nach Ablauf der Belastungszeit wird die Kugel zurückgefahren. Aus der Fläche des Eindrucks und der Druckkraft lässt sich die Brinellhärte errechnen. Je höher die Messzahl der Brinellhärte, desto härter das Holz.
 Angegebene Härten sind jedoch immer als Durchschnittswerte zu verstehen, die tatsächlichen Werte variieren etwas, abhängig vom Wuchsgebiet des Baumes und der Schnittart (längs zur Faser sind alle Hölzer härter als quer zur Faser).
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